Chala-Sandalen

16.06.2013 Barfuss, Biokinematik, Biokinematik Training, Muskuläre Dysbalance, Rückenschmerzen, Schmerzen, Selbstverantwortung, Walter Packi 2 Kommentare

Unbegrenzte Freiheit für Füsse und Zehen

Meine Beine, mein Bindegewebe haben sich, seit ich möglichst oft Halbbarfuss- und Barfuss-Schuhe trage, sehr zum Guten verändert. Ich kriege kaum mehr blaue Flecke und die Celllulite, sprich Orangenhaut hat sich so nebenbei massiv zurück gebildet.

Chala-Schuhe

Barfuss Schuhe

Meine Füsse geniessen die neu gewonnene Freiheit mehr und mehr! Gestern Abend beispielsweise sträubten sie sich vehement in meinen, kaum getragenen Ausgeh-Schuhen Platz zu nehmen.

Ich entschied mich daher für einen Kompromiss: in der Öffentlichkeit – ins Auto und Restaurant hin und zurück – mit Ausgeh-Schuhen. Ansonsten (unter dem Tisch) schnell weg damit! Dies obwohl ich in Appenzell kaum erstaunende Blicke aufgrund meiner nackten Füsse auf mich ziehen würde, denn in Appenzell ist das Barfuss gehen bei Jung und Alt nicht ungewöhnlich. Hier dürfen die Kinder sogar noch barfuss in die Schule gehen… (Ich schätze, ich brauche ein, zwei weitere Jahre, um es barfüssig ins Restaurant zu wagen.)

Die unangenehme Kehrseite am barfuss gehen, ist das Stöhnen und Ächzen meiner Zehen, Füsse, Schienbein- und/oder Oberschenkelmuskeln beim Tragen konventioneller Schuhe. Du hast richtig gelesen: Zeitweise empfinde ich Schmerzen am Schienbein- oder vorderen Oberschenkelmuskel, wenn ich Schuhe trage, die meine freiheits liebenden Füsse nicht goutieren. Selbst die, die ich vor ein paar Jahren noch als akzeptabel erachtete, erweisen sich heute als ein absolutes ‚No go‘! Was macht man da als Frau? Shoppen. 😉 und zwar (Barfuss-)Schuhe. Zum Glück wird das Angebot ständig grösser – zumindest in den wärmeren Jahreszeiten.

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Alle Kommentare
  • Dieter Haas

    28.06.2013, 22:41 Uhr

    Nice story ! Bloss, wieso ein bis zwei weitere Jahre zuwarten für ein Restaurant ? Wie wär’s mit Plan B: Ab Sammelplatz, wo die Schuhe zurückbleiben, Spaziergang (knapp zwei Stunden) zur ersten Beiz. Dort versieht die Chefin den Service auf der Terrasse barfuss. Dann Spaziergang (etwa 1½ Stunden) zur zweiten Beiz, wo es kürzlich eine Frau cool fand, dass jemand anderes auch keine Schuhe nötig hatte. Rückkehr (etwa ¾ Stunden) zum Ausgangsort. In Freiheit.
    Dieter

    • Désirée Holenstein

      02.07.2013, 15:31 Uhr

      Herzlichen Dank für Ihren Tipp!
      Gerne probiere ich ihre vorgeschlagenen Wanderungen aus… 😉
      Es kommt sehr darauf an, welche Art von Restaurant ich besuche.