Kinderschuhe – ja / nein?

09.09.2013 Allgemein, Arthrose, Barfuss, Biokinematik, Biokinematik Training, Kinder Barfuss Coaching, Selbstverantwortung Keine Kommentare

Durchs Schuhe tragen gerät der ganze Bewegungsablauf aus den Fugen.

Dylan - zu harte SchuheHeute tragen bereits die Kleinsten aller Kleinen im Kinderwagen Designer-Schuhe  – selbst wenn sie noch nicht gehen können. („Ach, sind die aber süss!“ So tönt es Vielerorts.) Beim Anprobieren wehren sie sich lautstark gegen die Vergewaltigung ihrer Füsse. Die meisten dieser Kleinkinder werden durch hervorragend stützende Schuhe viel zu früh „verführt“, zu stehen und zu gehen, selbst wenn die Muskulatur dafür noch nicht bereit ist – mit verheerenden Auswirkungen auf den ganzen Bewegungsapparat.

Machen Sie den Selbst-Test

Die gängigen „guten“ Kinderschuhe sind viel zu hart und zudem über die Fussgelenke hoch geschlossen. Unweigerlich übernimmt dieser Schuh die Aufgaben des Fusses. Folglich wird die Fussmuskulatur stillgelegt. Jedermann weiss, dass ein Gips die Muskulatur schrumpfen lässt. Genau so verhält es sich mit einem Fuss, der gestützt wird. Er wird „verwöhnt“, weil nicht gebraucht bzw. trainiert. Zusätzlich kommt, dass die zarten, weichen Baby-Füsschen und Zehen einen Schuh dieser Härte unmöglich biegen können. Das Gehen darin ist für diese Kleinen schier unmöglich. Deshalb holpern sie so herum und stolpern ständig über ihre eigenen Füsse.
Die Kleinkinder werden vom natürlichen Vorfuss gehen ins stolpernde Roboter gehen (wie ich es nenne) gezwungen! Der ganze Bewegungsablauf gerät somit aus den Fugen. Die gesamte Muskelkette vom Fundament bis hin zum Nacken wird in eine völlig falsche Richtung trainiert!

Dylan - weiche SchuheLassen Sie Ihr Kind möglichst oft Barfuss gehen – und das nicht nur zu Hause! Wählen Sie bewegliche, weiche Schuhe ohne Fussbett, Stütze und Co. Das tut nicht nur Ihrem Portemonnaie gut, sondern verhilft Ihrem Kind zu einem gesunden Start ins Leben.

 

 

 

 

 

Tags:

Beitrag kommentieren