Impulse & Wissen

Mentale Gesundheitsvorsorge – Warum innere Sicherheit genauso wichtig ist wie finanzielle

Dieser Beitrag ist als Vertiefung zum Vortrag zur mentalen Gesundheitsvorsorge bei der Raiffeisenbank Winterthur entstanden.


In einem hektischen Alltag denken wir meist an alles – nur nicht an uns selbst. Alles soll möglichst schnell und automatisiert ablaufen. Wir funktionieren, erledigen, optimieren. So stecken wir von morgens bis abends im Hamsterrad und verlieren dabei den wichtigsten Menschen in unserem Leben aus den Augen: uns selbst.
(Selfcare hat übrigens nichts mit Egoismus zu tun – im Gegenteil.)

Solange wir jung sind, scheint vieles kein Problem zu sein. Ein Sturz, ein Skiunfall, Migräne, Rückenbeschwerden, ein Hexenschuss – scheinbar nichts Gravierendes. Und doch können genau diese Symptome Hinweise darauf sein, dass wir aus der Balance geraten sind: durch Überforderung, fehlende Achtsamkeit oder dauerhafte innere Anspannung.

Kontinuierlicher Stress – Leistungsdruck, Anspannung, Hektik – und die damit verbundenen Ängste nagen oft unbemerkt an unserer Lebensenergie. Wie ein Schwelbrand, der im Verborgenen glüht. Trifft dann eine Krise ein – beruflich oder privat –, kann sich dieser Schwelbrand rasch zu einem Grossbrand entwickeln. Das Körpersystem schaltet augenblicklich in höchste Alarmbereitschaft.

Solange du deine mentale Gesundheit nicht ernst nimmst und dich selbst nicht ganz oben auf deine Prioritätenliste setzt, überlässt du deine Gesundheit dem Zufall. Doch Gesundheit ist kein Zufall.

Zwei bis vier Wochen Ferien im Jahr reichen langfristig nicht aus, um gesund und erfüllt zu leben. Auch regelmässiges Training im Fitnesscenter oder eine bewusste Ernährung können nicht ausgleichen, was unbewusstes, destruktives Denken bewirkt. Denn alles – wirklich alles – beginnt mit deinem Bewusstsein und deiner inneren Haltung dir selbst, deinem Leben und deinem Umfeld gegenüber.


Mentale Erschöpfung – eine Gesellschaft am Limit

Viele Menschen funktionieren auf hohem Niveau – und sind innerlich erschöpft. Der Akku ist leer, oft schon seit langer Zeit.


Der erste Schritt zur mentalen Gesundheitsvorsorge

Mentale Gesundheitsvorsorge beginnt mit dem Bewusstwerden deines Denkens. Halte inne und frage dich:

  • Was denke ich den lieben langen Tag – ganz automatisch?
  • Bin ich mir meiner Gedanken bewusst?
  • Welche Qualitäten haben meine inneren Gespräche?

Sprichst du innerlich wohlwollend und wertschätzend mit dir? Oder kritisierst und schwächst du dich durch dein eigenes Denken?

Wir denken täglich rund 70’000 bis 80’000 Gedanken. Etwa 75 % davon sind belanglos, rund 20 % destruktiv – und nur 3–5 % unterstützend und hilfreich. Ein guter Grund also, die eigenen Gedanken genauer unter die Lupe zu nehmen.

Denn deine Gedanken bestimmen deinen Fokus – und Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Sie beeinflussen deinen emotionalen Zustand und damit dein mentales Wohlbefinden ganz wesentlich.

Lebst du überwiegend im Kampf- und Überlebensmodus oder im regenerierenden Sein-Modus? Beide sind notwendig. Doch häufig vergessen wir, bewusst in die Regeneration zu wechseln – am Abend, am Wochenende oder zwischendurch.

Wisse: Auf jede Anspannungsphase sollte eine Regenerationsphase folgen.

Im Überlebensmodus werden Stresshormone ausgeschüttet – gedacht für Notfälle und kurze Zeiträume. Dauerstress hingegen macht krank. Im regenerierenden Sein-Modus werden sogenannte Freude- und Regenerationshormone ausgeschüttet. Sie stärken das Immunsystem, fördern Verdauung und Lernen und unterstützen unser allgemeines Wohlbefinden.

Viele destruktive Gedankenmuster sind von Kindheit an erlernt. Sie halten uns unbewusst im Dauerstress. Langfristig können daraus Erschöpfungsdepressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Leiden entstehen. Wichtig zu wissen: Nicht die Situation selbst erzeugt Stress – sondern unser Denken über die Situation.

Unser Gehirn ist bequem. Übernimmst du keine bewusste Führung, bleibt es in automatischen Mustern hängen. Werden diese nicht mehr stimmig, entstehen innere Konflikte. Mentale Gesundheitsvorsorge bedeutet deshalb, die eigenen Gedanken bewusst zu beobachten und aktiv zu gestalten – für ein gesundes, erfülltes Leben.


Nachhaltig statt kurzfristig

Es gibt viele Techniken, um kurzfristig Stress oder Angst zu reduzieren – etwa vor Präsentationen oder schwierigen Gesprächen. Diese Methoden können hilfreich sein, wirken jedoch meist nur oberflächlich.

Möchtest du deinen alltäglichen Dauerstress wirklich verändern, braucht es mehr: die bewusste Transformation unbewusster, destruktiver Denkmuster. Mentales Training ist wie körperliches Training – es braucht Übung, Geduld und Kontinuität. Du trainierst deinen Geist hin zu unterstützenden, liebevollen und stärkenden Gedanken.

 


Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
(Charles Reade)


Dein nächster Schritt

Wenn es dir gut geht, geht es uns allen gut.

Bist du bereit, dich selbst wieder ernst zu nehmen und Verantwortung für deine mentale Gesundheit zu übernehmen?

Dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch ein.

kontakt@desiree-holenstein.ch
076 443 95 39

Gemeinsam finden wir heraus, ob und wie eine Zusammenarbeit für dich stimmig ist.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit:

  • Ich bin neugierig – Kennenlern-Gespräch inkl. Mental Coaching (ca. 90 Min.) | CHF 21
  • Ich trage mir Sorge – Ich trage mir Sorge (individuell, auf Anfrage)
  • Ich bin es mir wert – Ich bin es mir wert. (individuell, auf Anfrage)

👉 Sonderkondition für Teilnehmende des Vortrags bei der Raiffeisenbank Winterthur

Bitte vermerke bei der Kontaktaufnahme deine Teilnahme am Referat.

Ich freue mich sehr auf dich.


Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, warum mir mentale Gesundheitsvorsorge so am Herzen liegt und wie ich heute arbeite, lies hier weiter:

👉 Mein Weg zur mentalen Gesundheitsvorsorge


Ein voller Terminkalender bedeutet nicht automatisch ein erfülltes Leben.
Keine Zeit zu haben ist keine Heldentat.

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