Lexikon

Wie redest du eigentlich mit mir?

Ein Teil des Mentalcoachings beleuchtet auch den inneren Dialog eines Coachees – vor allem mit sich selbst.

„Ich muss gewinnen!“, „Wir müssen als Mannschaft funktionieren!“, „Ich muss mich durchsetzen!“, „Ich muss kämpfen!“, „Wir müssen ins Final kommen!“, „Ich muss noch schnell dies und das erledigen.“
Wie wirken diese Sätze auf dich? Wie fühlen sie sich an?
Ja, anfühlen – und zwar im Körper. Fühlst  du den Druck, den du dir selbst auferlegst?

Druck bedeutet Stress. Stress bedeutet Blockade. Blockade bedeutet unkonzentriertes, unkontrolliertes Handeln und enormer Energieaufwand für eigentlich nebensächliche Aktionen. Anstatt gegen den Wettkampf-Gegner zu bekämpfen, fightest du vielleicht gegen dich selbst. Das hat Timothy Gallwey, Sportmentalcoach, bereits in den 70er Jahren herausgefunden. „… der grösste Gegner eines Tennisspielers ist nicht auf der anderen Seite des Netzes, sondern im eigenen Kopf zu finden (T. Gallwey – The inner Game of Tennis).

Innerer Dialog beobachten

Schauen wir noch mal auf den inneren Dialog: Wie wirken diese Sätze auf dich?

„Ich versuche es“ „Wir geben unser Bestes“; „Schauen wir mal“

Ganz ehrlich? Jemand, der so mit sich (und in der Öffentlichkeit) spricht, will der überhaupt gewinnen?  Mit diesen wagen Aussagen ist das Scheitern meist schon vorprogrammiert. Klappt es nicht, kann man sagen: „Ich habe mein Bestes gegeben. Oder ich sagte ja, ich versuche es. Leider hat es nicht gereicht….“

Grenzen sprengen mit den richtigen Formulierungen

Und? Was ist mit den folgenden Formulierungen?

„Wir gewinnen!“ „Wir gehen als Mannschaft da raus und gewinnen!“ „Ich setze mich durch!“, „Wir geben alles!“, „Ich schaffe es!

Kraftvoll, bestimmt und überzeugend, nicht wahr? Keine Ausflüchte, kein Hintertürchen vorhanden…
Nein, du bist nicht überheblich! Du erzeugst mit deinen Gedanken Dinge…  Du glaubst daran, dass du es schaffst…, dass ihr es schafft! Zu Beginn fühlt es sich meist fremd an, denn wir alle kennen MINDFUCK*-Sätze, wie „Der ist aber überheblich!“, „Was für ein Grossmaul!“, „Hoffentlich fällt er auf die Nase.“, „Wer hoch fliegt, fällt tief.“ und so weiter und so fort. Doch mit der Zeit glauben wir daran, wir überzeugen uns selbst und schlussendlich münden diese Gedanken in Aktionen, in Anstrengungen und Bestreben. Die Kraft deiner Gedanken und Überzeugungen sprengen innere Grenzen und lassen dich über dich hinaus wachsen und lässt auch ganze Teams über sich hinaus wachsen. Und darauf kommt es an. Im Sport ist kein Platz für Zweifler!

Du willst gewinnen?

So sprich kraftvoll, liebevoll und bestimmt mit dir selbst!

*MINDFUCK von Petra Bock, Knaur Verlag  – Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können.
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