Impulse & Wissen

Stress – Energievernichtung par excellence

Ich war gerade mit meiner Lehre fertig, als mich ein Bekannter mit den Worten begrüsste:
„Bist du auch im Stress?“

Völlig befremdet antwortete ich:
„Im Stress? Nein. Ich habe einfach viel zu tun.“

Ende der Siebzigerjahre avancierte das Wort Stress zum In-Wort. Eine volle Agenda galt als Statussymbol. Viel zu tun zu haben war en vogue. Erst mit der Zeit bekam dieser Trend – und mit ihm das Wort Stress – einen negativen Beigeschmack.


Wie wirkt sich Stress auf dich aus?

Die Wirkung von Stresshormonen zeigt sich meist zuerst in deinem Körper:
Anspannungen im Schulter-Nacken-Bereich, ein Ziehen in der Magengegend, flacher Atem.

Wenn stressige Situationen sich häufen, werden genau diese Körperstellen zu deinen Schwachstellen. Sie reagieren immer empfindlicher – zum Beispiel mit Migräne, Augenbrennen, Magen- oder Rückenschmerzen, Sodbrennen oder Verdauungsproblemen.

Plötzlich fühlen sich Schultern, Kopf und selbst dein Gang schwer an. Alles wird mühsam und anstrengend.
Dieser körperliche – und damit auch seelische – Zustand frisst Energie.


Energie tanken statt verlieren

Ganz anders wirken Glückshormone.
Sie lassen dich Herausforderungen leicht, locker und freudig angehen. Du bist motiviert und hast Lust, zu zeigen, was du kannst.

Vielleicht kennst du diesen Zustand aus dem Sport oder aus Momenten, in denen dir etwas richtig Freude macht: Kreativität, Spielfreude, Präsenz. In solchen Augenblicken tankst du Energie – und genau daraus entsteht Motivation für weitere Aufgaben und Projekte.


Was hat Stress mit deinem Denken zu tun?

Jedes Mal, wenn ein Impuls auf dich einwirkt – eine Situation, ein Ereignis –, entsteht kurzzeitig Anspannung. Blitzschnell bewertest du die Lage und formst, basierend auf deinen Erfahrungen, Gedanken.

Diese Gedanken können konstruktiv oder destruktiv sein.

Dein Gehirn reagiert unmittelbar:

  • Konstruktive Gedanken → Serotonin & Endorphine

  • Destruktive Gedanken → Adrenalin & Cortisol

Das bedeutet:
Auf einen Impuls wie den Gang zum Chef, eine Vorstellungsrunde oder ein wichtiges Gespräch kannst du freudig und zuversichtlich reagieren – oder unsicher und ängstlich.


Stresshormone haben ihren Sinn

In echten, lebensbedrohlichen Situationen sind Adrenalin und Cortisol lebenswichtig. Sie ermöglichen dir blitzschnelles Handeln – Kampf oder Flucht.

Ob jedoch der Gang zum Chef, eine Präsentation oder eine persönliche Vorstellungsrunde eine solche Gefahr darstellt, entscheidet deine innere Bewertung.


Deine Gedanken kreieren deine Wirklichkeit

Deine Gedanken formen deine Realität.
Denn die Energie folgt immer der Aufmerksamkeit.

So entscheidest du in jedem Moment,
ob du Aufgaben mit energieraubender Willenskraft erledigst
oder mit einer leichten, klaren und lebendigen Haltung.

Schule dein Bewusstsein. Bleibe bei dir.
Und höre auf die Signale deines Körpers – er ist ein verlässlicher Kompass.

Fühlt sich etwas schwer, mühsam oder anstrengend an,
dann will etwas gesehen, verstanden oder neu ausgerichtet werden.
Fühlt es sich leicht, gelöst und stimmig an,
bist du auf dem richtigen Weg.


Und manchmal braucht es dabei Begleitung

Nicht immer gelingt es dir, diesen inneren Schalter allein umzulegen.
Vor allem dann nicht, wenn Stress schon lange Teil deines Alltags ist,
wenn dein Körper deutlichere Signale sendet
oder wenn sich Gedanken immer wieder im Kreis drehen.

In meiner Arbeit begleite ich dich dabei,
wieder in Kontakt mit deinem Körper zu kommen,
Stressmuster zu erkennen
und einen Umgang zu finden, der nicht weiter Energie kostet,
sondern Schritt für Schritt neue Lebendigkeit ermöglicht.

Nicht schneller.
Sondern stimmiger.
Nicht mit Druck.
Sondern mit Bewusstsein, Klarheit
und einem feinen Gespür für das, was dir jetzt wirklich guttut.

Kontaktformular
Herzlichen Dank für deine Nachricht. Ich melde mich umgehend bei dir.
Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.
Dies ist ein Pflichtfeld.